Autor: Carsten Stolze

  • Spontanes Sedcardshooting mit Cindy

    Eigentlich war ein Shooting mit Cindy schon länger geplant. Doch wie es so ist, kam immer wieder etwas dazwischen. Letztes Wochenende ging es dann doch ganz spontan und ohne lange Planung vonstatten. Ich war in Leipzig zum Grillen eingeladen und Cindy war auch dort, also haben wir die Gelegenheit genutzt.

    Noch einmal vielen Dank an Sandra, die mir beim Shooting assistiert hat.

  • Tipps zur Hochzeitsfotografie #6 – Sichern, Sichten und Bearbeiten

    Die Hochzeit ist gelaufen und ihr habt eine Menge Fotos gemacht. Natürlich ist das Fotografieren nur ein Bruchteil der Arbeit. Jetzt folgt der Teil den man am Schreibtisch erledigen muss.

    Die einzelnen Arbeitsschritte alle genau zu erklären, würde den Rahmen sprengen, daher möchte ich mich auf meinen Workflow beschränken.

    6.1 Sichern

    Bei einer Hochzeitsreportage ist es keine Seltenheit, dass man mit mehreren tausend Bildern nach Hause kommt. Diese müssen als erstes gesichert werden.

    Die zusätzliche Sicherung übernimmt bei mir Adobe Ligthroom direkt beim Import der Bilder. Hierzu gebe ich beim Import einfach den Ort an, wo Ligthroom die Bilder zusätzlich noch speichern soll. Bei mir ist das eine externe USB-Festplatte, wo die Bilder so lange bleiben bis ich sie fertig bearbeitet habe. Zusätzlich lasse ich die Daten in der Bearbeitungs-Phase noch auf den Speicherkarten, um im Falle eines Falles noch auf die Orginaldaten zurückgreifen zu können.

    6.2 Sichten und Bewerten

    Jetzt geht es darum aus der Bilderflut die schönsten Fotos herauszusuchen. Dazu nutze ich das Bewertungssystem in Lightroom. Im ersten Schritt gehe ich alle Bilder durch und sortiere den Ausschuss heraus. Wenn zum Beispiel jemand ins Bild gerannt ist, die Augen zu sind oder der Fokus nicht da sitzt wo er soll, wird das Bild als Ausschuss markiert.

    Alle anderen Bilder bekommen eine Bewertung mit Sternchen, wobei ich hier eine Unterscheidung zwischen ‚OK‘,  ‚Gut‘ und ‚Sehr Gut‘ mache. Wichtig finde ich hierbei nicht nur auf die technische Qualität der Fotos zu achten, sondern auch darauf, dass die Fotos Emotionalität besitzen. Auch Fotos mit Lensflares, Spiegelungen oder Bewegungsunschärfe haben oft durchaus ihren besonderen Reiz.

    6.3 Die Bearbeitung

    Bei der Bearbeitung gehe ich noch einmal alle Bilder durch, die eine Bewertung erhalten haben. Diese bekommen als erstes die üblichen Anpassungen, also Tonwert, Kontrast, Schärfe, usw. .

    Jetzt erfahren die Bilder mit hoher Wertung noch etwas mehr Aufmerksamkeit. Hier bekommen sie einen bestimmten Stil verpasst und es werden wenn nötig lokale Anpassungen im Bild vorgenommen. 95% dieser Arbeit passiert bei mir direkt in Lightroom. Nur wenn ich spezielle Dinge, wie Composings erstelle, kommt GIMP zum Einsatz.

    Wenn ich alle Bilder fertig habe, werden diese aus Lightroom exportiert und auf DVD gebrannt. Da ich DVDs irgendwie nicht so wirklich traue, lasse ich die Daten auf der DVD immer noch einmal vom Brennprogramm verifizieren.

     

    Das war der Sechste und vorerst letzte Teil der Hochzeitsfotografie-Serie. Ich hoffe es waren einige hilfreiche Tipps und Tricks dabei. Wie oben schon erwähnt, waren auch die anderen Artikel sehr allgemein gehalten und sollten vor allem einen groben Überblick geben. Wenn ihr Fragen zu technischen Details habt, könnt ihr mir gern eine Mail oder direkt in die Kommentare schreiben. Vielleicht ergibt sich aus der einen oder anderen Frage sogar noch ein weiterer Artikel.

  • Objektivempfehlung für Einsteiger: Canon EF 50mm 1:1.8

    Viele DSLRs werden mit einem Kit-Objektiv geliefert. Meist sind das Zoom-Objektive wie  das 18-55mm 3.5-5.6 von Canon, die vom Weitwinkel- bis zum leichten Telebereich erst einmal eine  Grundausstattung darstellen.

    Wenn man eine weile mit der Kit-Linse fotografiert hat, stellt sich oft eine Frage: Welches Objektiv brauche ich als nächstes? Meist wird dann zuerst auf  Teleobjektive geschaut, um einen möglichst großen Brennweitenbereich abdecken zu können. Einige tendieren auch zu lichtstarken Standard-Zooms, um damit Kit-Objekiv damit zu ersetzen. Nur die wenigsten denken beim Thema Einsteigerobjektiv an eine Festbrennweite. Doch gerade in Sachen Lichtstärke und Abbildungsleistung sind Festbrennweiten sehr für Einsteiger zu empfehlen.

    Dabei muss es nicht immer gleich die teuerste Linse sein. Auch das Canon EF 50mm 1.8 * hat schon eine gute Abbildungsleistung, die locker die meisten Zoom-Objektive in die Tasche steckt. Dabei ist es schon zu einem kleinen Preis zu bekommen.

    Ich nutze es sehr gern bei wenig Licht, zum Beispiel für Portraits in der Abenddämmerung, um die Lichtstimmung nicht mit einem Blitz kaputt zu machen. Es war aber auch schon bei Konzerten im Einsatz. Allein die Möglichkeit in Innenräumen ohne Blitz zu fotografieren und sein Motiv vor dem Hintergrund frei zustellen, machen so ein Objektiv zu einem Must-Have für jeden Fotografen. Wer bis jetzt nur mit seinem Kit-Objektiv fotografiert, sollte sich das Canon EF 50mm 1.8 auf jeden Fall einmal anschauen.

    Für alle die etwas mehr ausgeben möchten,  gibt es noch das Canon EF 50mm/ 1.4/ USM Objektiv* , was zwar teurer ist aber dafür eine Offenblende von 1.4 hat und  einen Ultraschallmotor zum schnelleren und leiseren fokussieren besitzt.

    Hier noch einige Beispielfotos die ich mit dem 50mm 1.8 gemacht habe. Dazu habe ich extra Fotos ausgewählt die recht offenblendig gemacht wurden, denn dort liegt das große kreative Potenzial der Linse.

    *Affiliate Link -> Wenn Ihr über den Link etwas kauft, bekomme ich einen kleinen Obolus, Ihr bezahlt aber keinen Cent mehr. ( Danke für Eure Unterstützung!)

  • Hochzeit Britta und Alexander

    Letztes Wochenende haben Britta und Alexander in Bernburg den Bund fürs Leben geschlossen. Ich habe die beiden vom Standesamt am Vormittag, über die Vorbereitungen, bis hin zur kirchlichen Trauung in der Marienkirche begleitet.

    Hochzeit Britta und Alexander

    Bevor wir zu den Bildern kommen, wünsche ich den Beiden auch an dieser Stelle noch einmal alles Gute. Es hat wirklich viel Spaß gemacht und ich freue mich schon tierisch auf den After-Wedding-Shoot.

  • Germany’s Next Topmodel 2011: Die Fotografen

    Konnte man in den ersten Jahren etwas mehr von den Fotoshootings sehen, geht es in der aktuellen Staffel fast nur noch um den Zicken-Krieg zwischen den Kandidatinnen. Zudem gibt es neuerdings nervige Wiederholungen bestimmter Dinge und es wird ALLES mit kitschiger Musik unterlegt.

    Über die Fotografen selbst, erfährt man meist nicht mehr als den Namen. Klar weiß ich dass Germany’s Next Top Model nicht da ist um die Arbeitsweise der Fotografen zu zeigen. Trotzdem bin ich sicher nicht der Einzige, den die Fotoshootings mehr interessieren als die Zickereien zwischen den Mädels.

    Da ich am Sendekonzept leider nichts ändern kann, mich aber trotzdem für Arbeit der Fotografen interessiere, habe ich mich im Internet auf die Suche nach ihnen begeben. Hier eine Liste der Fotografen der 6. Staffel (2011) und den dazugehörigen Webseiten. Ich werde die Liste im Verlauf der Staffel weiter aktualisieren . So hat man am Ende eine schöne Übersicht aller Fotografen der Staffel.

     

    Episode 1 – High Heels Weltrekord (vom 03.03.2011)

    Kein Fotoshooting in dieser Episode.

     

    Episode 2 – London Calling (vom 10.03.2011)

    Telefonzellen-Shoot: Robin Turner
    Beauty-Shoot: Fotograf  wird nicht genannt

     

    Episode 3 – Das Horrorshooting (vom 17.03.2011)

    Horror-Shoot: Rankin

    Heidi Klum Bildband von Rankin (Amazon Link)

     

    Episode 4 – Models unter Strom (vom 24.03.2011)

    Elektro-Shoot (Dr. Megavolt): Matt McCabe

    Mentos-Shoot: Kristian Schuller

    GNTM Bildband von Kristian Schuller (Amazon Link)

     

    Episode 5 – Dessous Shooting (vom 31.03.2011)

    Dessous Shoot: Ellen von Unwerth

    Bildbände von ‚Ellen von Unwerth‘ (Amazon Link)

       

     

    Episode 6 – Ab in die Wüste (vom 07.04.2011)

    Hubschrauber Shoot: Marc Baptiste

    Jens Shoot: Christian Barz

     

    Episode 7 – Las Vegas (vom 14.04.2011)

    Cirque du Soleil Shoot: Tomas Muscionico

    Dirndl Shoot: Fotograf wird nicht genannt

     

    Episode 8 – Es ist Halbzeit (vom 21.04.2011)

    Garnier Shoot: Daniela Federici

    Diesel Shoot: Andreas Ortner

    Feuer Shoot: Heidi Klum nennt den Fotografen kurz Paul, mehr wird nicht zu ihm gesagt.

     

    Episode 9 – Auf nach Brasilien (vom 28.04.2011)

    Caffe Latte Shoot: Fotograf wird nicht vorgestellt

    Shape Covershoot: Sacha Höchstetter (Fotograf wurde in der Sendung nicht vorgestellt, seinen Name habe ich aber in einem Artikel auf Shape.de gefunden.)

     

    Episode 10 – Salsa, Tango & Cha-Cha-Cha (vom 05.05.2011)

    Tänzer Shoot : Warwick Saint

    Cosmopolitan Bikini Shoot: Fotograf wurde nicht vorgestellt.

     

    Episode 11 – Einzug in die Modelvilla (vom 12.05.2011)

    Baby Shoot : Kenneth Cappello

     

    Episode 12 – Einzug in die Modelvilla (vom 19.05.2011)

    Jackass Shoot: Thomas Hayo (GNTM Juror) hat fotografiert.

     

    Episode 13 – Ab auf die Bahamas (vom 26.05.2011)

    Unterwasser Shoot: Paul Mockler Keine persönliche Website gefunden. Link geht auf seine Filmographie der IMDB.)

     

    Episode 14 – Tausende von Untertanen für die Topmodels (vom 02.06.2011)

    Bienen Shoot: Robert Erdmann

     

    Episode 15 – Halbfinale (vom 05.06.2011)

    Cosmopolitan  (Cover)Shoot : Warwick Saint

     

  • Hochzeit Vicky und Michi

    Am Freitag haben Vicky und Michi im Weißen Haus in Markkleeberg geheiratet. Ich war als Hochzeitsfotograf vor Ort und habe zusammen mit Sandra die Geschehnisse festgehalten. Hier einige der Fotos:

  • Eveline und Marcus eröffnen die Hochzeitssession

    Vergangenes Wochenende haben sich Eveline und Marcus in Freiberg am Neckar bei Ludwigsburg getraut. Die erste Hochzeit nach der Winterpause ist schon irgendwie etwas besonderes. Umso mehr freut es mich zur Sessioneröffnung einen langjährigen Freund auf seiner Hochzeit begleitet zu haben.

    Wenn man viele Leute auf der Hochzeit selbst kennt, fällt das sortieren der Bilder gleich doppelt so schwer. So sind es schnell mal 43 Bilder nur für den Blog geworden. Die Bilder vom Photo Booth habe ich sogar erst einmal ganz außen vor gelassen. Darüber gibt es dann einen extra Beitrag.

    Auf diesem Wege wünschen wir dem Brautpaar, was inzwischen schon in den Flitterwochen ist, noch einmal alles erdenklich Gute.

  • Drei Bildquellen

    Das ich kein Fan davon bin, stundenlang Bilder auf Flickr oder ähnlichen Plattformen anzuschauen, habe ich ja schon öfter mal erwähnt. Trotzdem habe ich einige Blogs und Webseiten, die ich regelmäßig besuche um Bilder anzuschauen.  Einige möchte ich kurz vorstellen:

    Nummer eins ist  The Big Picture von Boston.com, hier gibt es regelmäßig Fotos zum aktuellen Zeitgeschehen. Unbedingt zu empfehlen.

    Nummer zwei ist Magnum in Motion. Hier bekommt man nicht nur Bilder präsentiert, sondern es gibt Essays zu bestimmten Themen, unterlegt mit Bildern, Sprache und Musik.

    Der dritte Tipp, ist der Blog Touchpuppet. Dort gibt es vor allem Modefotos zu sehen. Neben aktuellen Bildern, bekommt man hier auch immer mal Fotos aus alten Modezeitschriften, was ich auch sehr interessant finde.

    Falls jemand von euch Webseiten kennt, wo man regelmäßig gute Fotos zu sehen bekommt. Ab damit in die Kommentare.

  • Tipps zur Hochzeitsfotografie #5 – Die Hochzeitsfeier

    Im fünften Teil möchte ich auf das fotografieren auf der Hochzeitsfeier eingehen. Da Abläufe und Traditionen sehr unterschiedlich sind, solltet ihr euch vorher informiert haben was auf dem Programmplan steht. Hierzu fragt ihr am besten zusätzlich noch Geschwister oder Trauzeugen. Diese wissen oft über Programmpunkte bescheid mit denen das Brautpaar überrascht werden soll.

    Hochzeitsfeier Ambiente

    Wenn man weiß wann einzelne Punkte beginnen, kann man sich schon vorher in eine gute Position bringen. Wichtig ist es auch – wie eigentlich immer beim fotografieren- öfter mal den Standpunkt zu wechseln, um nicht alle Bilder aus dem gleichen Winkel zu machen.

    Zwischen den Programmpunkten gibt auch immer wieder etwas Luft. Diese Zeit kann man prima nutzen um das Ambiente einzufangen oder Bilder von den Gästen zu machen. Meine Devise dabei ist, von möglichst jedem Gast einige schöne Fotos abzuliefern. Bevorzugt werden natürlich Aufnahmen, auf denen das Brautpaar mit im Bild ist aber auch Bilder der Eltern oder Geschwister zusammen mit einzelnen Gästen sind immer eine schöne Erinnerung. Für solche Bilder nutze ich am liebsten mein Teleobjektiv, so kann ich mich dezent im Hintergrund halten.

    Hochzeitsfeier

    Kommen wir nun zum wichtigsten Punkt auf Feiern: Wenn gerade gegessen wird, wird nicht fotografiert. Denn wer möchte sich später schon mit vollem Mund auf den Hochzeitsbildern sehen? Fotografiert währenddessen  lieber das Ambiente und die Tischdeko, macht Backups der Speicherkarten oder noch besser, esst selbst etwas. Denn mit leerem Magen fotografiert es sich doch nur halb so gut. 😉 Allerdings solltet ihr dabei die Kamera nie zu weit weg legen, denn vor, nach und auch während (z.B. zwischen zwei Gängen.) dem Essen gibt es oft Tischreden.

    Im sechsten Artikel wird es etwas technischer, da geht es dann um das Sichern, Sichten, und Bearbeiten der Fotos.

  • Paarshooting mit Anika und Tobias

    Am Freitag war ich mit Anika und Tobias im Wörlitzer Park, um ein Paarshooting abzuhalten. Trotz dem trüben und kalten Winterwetter, hat es echt viel Spaß gemacht. Darum möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal bei den Beiden bedanken, dass sie es so lange mit mir in der Kälte ausgehalten haben.