Am 28.05.2011 war ich in Franken um die Hochzeit von Coralie und Markus festzuhalten. Geheiratet wurde standesamtlich und kirchlich in Hollfeld, dann ging es im Autokorso zum Schloss Thurnau, wo die Feier stattfand. Ich wünsche ich dem Brautpaar noch einmal alles, alles Gute. Aber wenn ihr alles so gut plant wie Eure Hochzeit kann da eigentlich nichts schief gehen. 🙂
Kategorie: Fotografie
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Hochzeit Coralie und Markus
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Cupid und Psyche Fashionshooting in Leipzig
Anfang Mai haben wir im Gohliser Schlösschen ein Fotoshooting für das junge Leipziger Modelabel Cupid und Psyche gemacht. Modell standen Susan (MK 186694) und Ellen, sowie Mihaly und die Modedesignerin Susan Scheiblich selbst.
Bedanken möchte ich mich besonders bei Visagistin Steffi Exner, bei Frisörin Kerstin Gabbert (Salon Stilgerade Leipzig) und meiner Assistenz Sandra. Ohne Eure Hilfe hätte der Shoot nicht stattfinden können. Ein Gruppenfoto mit allen Beteiligten findet ihr auf meiner Facebook Seite.
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After Wedding Shoot mit Britta und Alex
Vielleicht erinnert sich der ein oder andere aufmerksame Leser ja noch an die Hochzeitsfotos von Britta und Alex. Ich hatte die Beiden auf ihrer Hochzeit in Bernburg fotografiert, da aber der Zeitplan sehr eng war, hatten sie sich entschlossen das Hochzeitsshooting später zu machen. Eigentlich sollte das Shooting noch einmal komplett im Hochzeitsoutfit stattfinden, da wir aber am Hochzeitstag schon viele schöne Bilder gemacht hatten, haben die Beiden sich entschlossen sich auf natürliche Art und Weise ablichten zu lassen.
Begonnen haben wir kurz vor Sonnenuntergang und haben somit die Rote und die Blaue Stunde ausgenutzt. Danach haben wir noch einige Bilder bei Dunkelheit auf dem Bernburger Marktplatz gemacht. Also nicht wundern über die vielen verschiedenen Lichtstimmungen. Das muss so sein. 🙂
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Mittelalterhochzeit auf Kloster Altenberg
Anfang März war ich zusammen mit Sandra auf einer ganz besonderen Hochzeit. Das Motto lautete Mittelalter, passend dazu fanden Trauung und Feier auf Kloster Alternberg bei Wetzlar statt. Dabei war ich besonders erstaunt dass wirklich fast alle Gäste auch mittelalterlich gekleidet waren.
Aber auch musikalisch war die Hochzeit etwas besonderes. Zur Trauung wurde unter anderen ‚Nothing Else Matters‘ von Metallica und ‚He’s a Pirate‘ aus dem Soundtrack von ‚Pirates of the Caribbean‘ auf der Orgel gespielt. So etwas erlebt man nun wirklich nicht alle Tage.
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Was ist eigentlich ein Kennenlernshooting?
Als ich das letzte mal Bilder von einem Kennenlernshooting gebloggt habe, kam über Facebook die Frage: „Was ist eigentlich ein Kennenlernshooting und warum macht man so was überhaupt.“ Also habe ich beschlossen einen Artikel darüber zu schreiben und die Sache etwas genauer zu beleuchten.

Was: Ein Kennenlernshooting ist ein Fotoshot der vor Hochzeiten abgehalten wird. Hierbei kann das Brautpaar den Hochzeitsfotografen und seine Arbeitsweise besser kennenlernen. Oft wird dafür auch der Begriff Verlobungs-Shooting, Probeshooting oder Engagement Shooting verwendet.
Warum: Der Hauptgrund für ein Kennenlernshooting, ist es die Anspannung vom Brautpaar zu nehmen. Die wenigsten Menschen sind es gewöhnt vor der Kamera zu stehen und sind am Hochzeitstag beim Portraitshooting entsprechend aufgeregt. Nach einem Kennenlernshooting, weiß das Paar was sie am Hochzeitstag erwartet. Dadurch wird die Anspannung genommen, was man letztendlich auch auf den Hochzeitsbildern sieht. Aus einem „Ich sehe auf Fotos eh immer komisch aus.“ wird dadurch nicht selten ein „Ich freue mich schon auf viele schöne Fotos von mir.“ .
Zusätzlich geht auch natürlich auch um ein gegenseitiges kennenlernen. Gerade bei Hochzeitsreportagen wo der Fotograf den ganzen Tag beim Brautpaar ist, muss die Chemie einfach stimmen.
Drittens vervollständigt der Fotograf mit den Fotos eines Kennenlernshootings natürlich auch seine „Bewerbung“ beim Brautpaar. Wenn die Ergebnisse gefallen, sollte man ja davon ausgehen können, dass auch der auf der Hochzeit viele schöne Bilder entstehen.
Wie: Der Ablauf eines Kennenlernshootings eigentlich immer ähnlich. Man trifft sich, dann gibt es bei einem Kaffee eine lockere Plauderei. Dabei redet man unter anderem über die Wünsche und Vorstellungen des Paares.
Wenn der Kaffee dann getrunken ist, geht es zum Fotografieren. Allerdings darf man sich das Ganze nicht wie ein Fotoshooting bei ‚Germays next Topmodel‘ vorstellen. Im Grunde ist es ein Spaziergang des Fotografen zusammen mit dem Paar, wo erst einmal nur locker fotografiert wird. Dass gibt natürliche Fotos, die auch gern mal für Einladungskarten genutzt werden. Wenn die Paare dann mit der Kamera und dem Fotografen warm geworden sind, fangen die meisten von ganz allein an für die Kamera zu posen. Genau an diesem Punkt, hat ein Kennenlernshooting seinen Hauptzweck erreicht und man kann sich auf ein lockeres und lustiges Hochzeitsshooting freuen.
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Fototour an der Goitzsche
Obwohl ich am liebsten Menschen fotografiere, machen mir Fotospaziergänge immer wieder Spaß. Daher war ich letzte Woche mit Maik an der Goitzsche (Wikipedia Link) bei Bitterfeld, um über Fotografie zu fachsimpeln und natürlich zum Fotografieren. Die Goitzsche ist übrigens ein alter Braunkohletagebau, der inzwischen als Naherholungsgebiet genutzt wird. An der Uferpromenade gibt es allerlei alte Tagebaugeräte zu sehen, so bekommt man schnell einen Bezug zur Geschichte des Sees.Obwohl die Landschaftsfotografie nicht gerade mein Steckenpferd ist und das Wetter recht trüb war, bin ich mit den Ergebnissen durchaus zufrieden. Allerdings konnten wir es mit dem fotografieren von Menschen doch nicht ganz lassen. Daher sind auch einige Bilder von Maik und mir beim fotografieren entstanden. Wir haben uns sozusagen beim Fotografieren fotografiert. Genug ‚Bla, Bla’… kommen wir zu den Bildern.
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Spontanes Sedcardshooting mit Cindy
Eigentlich war ein Shooting mit Cindy schon länger geplant. Doch wie es so ist, kam immer wieder etwas dazwischen. Letztes Wochenende ging es dann doch ganz spontan und ohne lange Planung vonstatten. Ich war in Leipzig zum Grillen eingeladen und Cindy war auch dort, also haben wir die Gelegenheit genutzt.
Noch einmal vielen Dank an Sandra, die mir beim Shooting assistiert hat.

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Tipps zur Hochzeitsfotografie #6 – Sichern, Sichten und Bearbeiten
Die Hochzeit ist gelaufen und ihr habt eine Menge Fotos gemacht. Natürlich ist das Fotografieren nur ein Bruchteil der Arbeit. Jetzt folgt der Teil den man am Schreibtisch erledigen muss.
Die einzelnen Arbeitsschritte alle genau zu erklären, würde den Rahmen sprengen, daher möchte ich mich auf meinen Workflow beschränken.

6.1 Sichern
Bei einer Hochzeitsreportage ist es keine Seltenheit, dass man mit mehreren tausend Bildern nach Hause kommt. Diese müssen als erstes gesichert werden.
Die zusätzliche Sicherung übernimmt bei mir Adobe Ligthroom direkt beim Import der Bilder. Hierzu gebe ich beim Import einfach den Ort an, wo Ligthroom die Bilder zusätzlich noch speichern soll. Bei mir ist das eine externe USB-Festplatte, wo die Bilder so lange bleiben bis ich sie fertig bearbeitet habe. Zusätzlich lasse ich die Daten in der Bearbeitungs-Phase noch auf den Speicherkarten, um im Falle eines Falles noch auf die Orginaldaten zurückgreifen zu können.
6.2 Sichten und Bewerten
Jetzt geht es darum aus der Bilderflut die schönsten Fotos herauszusuchen. Dazu nutze ich das Bewertungssystem in Lightroom. Im ersten Schritt gehe ich alle Bilder durch und sortiere den Ausschuss heraus. Wenn zum Beispiel jemand ins Bild gerannt ist, die Augen zu sind oder der Fokus nicht da sitzt wo er soll, wird das Bild als Ausschuss markiert.
Alle anderen Bilder bekommen eine Bewertung mit Sternchen, wobei ich hier eine Unterscheidung zwischen ‚OK‘, ‚Gut‘ und ‚Sehr Gut‘ mache. Wichtig finde ich hierbei nicht nur auf die technische Qualität der Fotos zu achten, sondern auch darauf, dass die Fotos Emotionalität besitzen. Auch Fotos mit Lensflares, Spiegelungen oder Bewegungsunschärfe haben oft durchaus ihren besonderen Reiz.
6.3 Die Bearbeitung
Bei der Bearbeitung gehe ich noch einmal alle Bilder durch, die eine Bewertung erhalten haben. Diese bekommen als erstes die üblichen Anpassungen, also Tonwert, Kontrast, Schärfe, usw. .
Jetzt erfahren die Bilder mit hoher Wertung noch etwas mehr Aufmerksamkeit. Hier bekommen sie einen bestimmten Stil verpasst und es werden wenn nötig lokale Anpassungen im Bild vorgenommen. 95% dieser Arbeit passiert bei mir direkt in Lightroom. Nur wenn ich spezielle Dinge, wie Composings erstelle, kommt GIMP zum Einsatz.
Wenn ich alle Bilder fertig habe, werden diese aus Lightroom exportiert und auf DVD gebrannt. Da ich DVDs irgendwie nicht so wirklich traue, lasse ich die Daten auf der DVD immer noch einmal vom Brennprogramm verifizieren.
Das war der Sechste und vorerst letzte Teil der Hochzeitsfotografie-Serie. Ich hoffe es waren einige hilfreiche Tipps und Tricks dabei. Wie oben schon erwähnt, waren auch die anderen Artikel sehr allgemein gehalten und sollten vor allem einen groben Überblick geben. Wenn ihr Fragen zu technischen Details habt, könnt ihr mir gern eine Mail oder direkt in die Kommentare schreiben. Vielleicht ergibt sich aus der einen oder anderen Frage sogar noch ein weiterer Artikel.
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Objektivempfehlung für Einsteiger: Canon EF 50mm 1:1.8
Viele DSLRs werden mit einem Kit-Objektiv geliefert. Meist sind das Zoom-Objektive wie das 18-55mm 3.5-5.6 von Canon, die vom Weitwinkel- bis zum leichten Telebereich erst einmal eine Grundausstattung darstellen.
Wenn man eine weile mit der Kit-Linse fotografiert hat, stellt sich oft eine Frage: Welches Objektiv brauche ich als nächstes? Meist wird dann zuerst auf Teleobjektive geschaut, um einen möglichst großen Brennweitenbereich abdecken zu können. Einige tendieren auch zu lichtstarken Standard-Zooms, um damit Kit-Objekiv damit zu ersetzen. Nur die wenigsten denken beim Thema Einsteigerobjektiv an eine Festbrennweite. Doch gerade in Sachen Lichtstärke und Abbildungsleistung sind Festbrennweiten sehr für Einsteiger zu empfehlen.
Dabei muss es nicht immer gleich die teuerste Linse sein. Auch das Canon EF 50mm 1.8
* hat schon eine gute Abbildungsleistung, die locker die meisten Zoom-Objektive in die Tasche steckt. Dabei ist es schon zu einem kleinen Preis zu bekommen.
Ich nutze es sehr gern bei wenig Licht, zum Beispiel für Portraits in der Abenddämmerung, um die Lichtstimmung nicht mit einem Blitz kaputt zu machen. Es war aber auch schon bei Konzerten im Einsatz. Allein die Möglichkeit in Innenräumen ohne Blitz zu fotografieren und sein Motiv vor dem Hintergrund frei zustellen, machen so ein Objektiv zu einem Must-Have für jeden Fotografen. Wer bis jetzt nur mit seinem Kit-Objektiv fotografiert, sollte sich das Canon EF 50mm 1.8 auf jeden Fall einmal anschauen.
Für alle die etwas mehr ausgeben möchten, gibt es noch das Canon EF 50mm/ 1.4/ USM Objektiv
* , was zwar teurer ist aber dafür eine Offenblende von 1.4 hat und einen Ultraschallmotor zum schnelleren und leiseren fokussieren besitzt.
Hier noch einige Beispielfotos die ich mit dem 50mm 1.8 gemacht habe. Dazu habe ich extra Fotos ausgewählt die recht offenblendig gemacht wurden, denn dort liegt das große kreative Potenzial der Linse.
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