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  • Low-key mit einfachen Mitteln

    Low-key heißt auf deutsch so viel wie zurückhaltend, schwach oder unauffällig. In der Fotografie bezeichnet man als Low-key, Fotos in denen dunkele Töne im Bild vorherrschen, es sich  aber nicht um eine Unterbelichtung handelt. Ich möchte hier kurz erklären wie man mit recht einfachen Mitteln Low-key-Fotografie betreiben kann.

    Der Grundaufbau besteht aus nur einer Lichtquelle, einem Aufheller, sowie dem Schwarzen Hintergrund. Als Aufheller nutze ich eine einfache Styroporplatte aus dem Baumarkt und als Hintergrund eine schwarze Mikrofaserdecke, da diese durch ihre Oberfläche das Licht kaum reflektiert.  (mehr …)

  • Schatzsuche in der Kalten Jahreszeit

    Jetzt wo die Tage sehr kurz sind und es draußen meist kalt und ungemütlich ist, ist die Zeit, wo man einmal in aller Ruhe sein Bildarchiv nach unentdeckten Schätzchen durchforsten kann.

    Ich setzte mich dann ganz gern in aller Ruhe hin und durchsuche meine Festplatte nach Fotos, die ich in der Hitze des Gefechtes vielleicht übersehen habe.  (mehr …)

  • Jugendfastnacht Gohrau 2010

    Etwas Werbung in eigener Sache muss auch mal sein. Der Termin für die Jugendfastnacht Gohrau 2010 steht fest, sie steigt dieses Jahr am Samstag dem 06.03.2010. Bis jetzt gibt von offizieller Seite nur den Termin, weitere Informationen gibt es aber demnächst auf der Website.

  • GIMP im neuen Gewand

    Plugins für GIMP gibt es viele, doch die wenigsten wissen das man auch das Aussehen von GIMP selber ändern kann. Ich mag zum Beispiel gern eine dunkele Programmoberfläche, da sie bei längerer Benutzung angenehm für die Augen ist.

    Unter Linux kann man die GTK-Themes recht leicht im System ändern, unter Windows kann man zum Beispiel „Gimp Themes v1.0 for Windows“ nutzen. Die kann man einfach herunterladen, entpacken und installieren. Nach dem starten kann man dann eines von 15 Themes auswählen und nach dem bestätigen startet GIMP in neuem Gewand. WICHTIG: Da das Theme für das GTK geändert wird, kann es passieren das Programme die das GTK nutzen auch eine neues Aussehen bekommen.

  • Portrait im Schnee

    IMG_9880Das Jahr 2010 hat mit viel Schnee begonnen. Eine gute Gelegenheit, um heraus in die Kälte zu gehen und ein paar schöne Winterfotos zu machen. Meist denkt man bei Winterbildern an schneebedeckte Landschaften, weniger aber an ein Portraitsthooting im Schnee. Doch gerade eine verschneite Umgebung bietet einen sehr schönen Hintergrund für Portraits.

    Also hab ich mir Sandra geschnappt und bin mit ihr raus in den Schnee.  Um noch etwas mehr Licht auf  die schwarze Kleidung und die Haare zu bekommen, habe ich sie von der Seite zusätzlich mit einem Blitz aufgehellt. Damit das Schwarz vor dem hellen Hintergrund nicht absäuft. (mehr …)

  • Gimp 2.6.8

    Viele warten sicher schon auf die Version 2.8 von GIMP, die einige interessante Änderungen bringen soll. Allerdings müssen wir uns  noch etwas gedunlden, diese soll erst im Frühjahr 2010 kommen. Bis dahin schiebt das GIMP-Team erst einmal die Versionsnummer 2.6.8 ein. Die Version enthält keine neuen Funktionen, sie beseitigt aber einige Programmfehler. Unter anderem dass die Tastenkürzel unter bestimmten Umständen nicht funktionieren. Für alle die GIMP nutzen, ist das Update auf die neue Version auf jeden Fall zu empfehlen.

  • Buchtip – Der fotografische Blick

    Der fotografische BlickBücher über Fotografie gibt es ja wie Sand am Meer. Die meisten von Ihnen beschäftigen sich viel mit technischen Einzelheiten und der Nachbearbeitung, aber weniger mit den gestalterischen Mitteln die ein Foto einzigartig machen können. Genau in diese Kerbe schlägt das Buch Der fotografische Blick: Bildkomposition und Gestaltung (Affiliat Link) vom Michael Freeman und behandelt das Thema Bildgestaltung von vorn bis hinten.

    Michael Freeman versteht es, die gestalterischen Grundlagen zu vermitteln, ohne es aber langweilig oder wie ein Lehrbuch wirken zu lassen. Zu jedem Thema gibt es Beispielfotos oder Grafiken, anhand deren die Thematik dann genau erläutert wird. Das Buch regt dazu an, sein Motiv genauer zu analysieren und es dadurch vielleicht mit anderen Augen zu sehen. Es zeigt die wirklichen Konzepte hinter vielen Bilder und nicht nur das Rezept um ein ähnliches Foto zu machen. Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen der sich tiefer mit der Fotografie beschäftigen möchte und mehr als nur ein paar Schnappschüsse machen will.

  • Fotopodcasts, meine drei Favoriten

    PodcastOb man nun mit dem Auto zur Arbeit fährt, durch den Wald joggt oder in der Badewanne liegt. Bei all diesen Dingen kann man eines nur schwer, sich mit der Fotografie beschäftigen. Da gibt es dann in meinen Augen nur zwei Möglichkeiten. Entweder man schaut sich seine Umgebung genau an und untersucht sie dabei nach möglichen Motiven oder hört einen Podcast an. Ich möchte hier kurz die drei Podcasts zum Thema Fotografie vorstellen die ich regelmäßig höre.

    Happy Shooting ist der gemeinsame Podcast von Chris Marquardt und Boris Nienke. Sie decken so ziehmlich alle Themen der Fotografie ab die man sich vorstellen kann, was mir persönlich sehr gut gefällt.  Bei den Beiden geht es oft sehr technisch zu, allerdings haben sie auch das Talent komplexe Zusammenhänge einfach und anschaulich zu erklären. In den letzten Folgen gab es gelegentlich Interviewpartner, was mir sehr zugesagt hat. Ich hoffe dieser Trend setzt sich in zukünftigen Folgen fort.

    Schlicht und einfach Fotopodcast ist der Name der Sendung von Michael Werthmüller, Marek Saalfeld und Stefan Will. Ähnlich wie bei Happy Shooting geht es bei Ihnen um die neusten Nachrichten aus der Fotowelt, Motivtipps gemischt mit einer kräftigen Priese Humor. Ein Highlight sind für mich die Reiseberichte die hier ab und an eingebracht werden.

    Für alle die der englischen Sprache mächtig sind kann ich den Photonetcast empfehlen. Dies ist ein Gemeinschaftprojekt von vier Fotografen aus verschiedenen Ländern. Einer von Ihnen ist übrigens Martin Gommel, den einige sicher vom Blog kwerfeldein.de kennen. Im Photonetcast geht es also recht international zu. Im Gegensatz zu den oben genannten Podcasts die sich fast nur mit der digitalen Fotografie beschäftigen, gibt es hier auch oft was über die analoge Technik zu hören.

    Natürlich gibt es noch viele andere Postcasts die sich mit den Thema auseinandersetzen. Weitere findet man leicht über die verschieden Podcast-Verzeichnisse wie  podcast.de, podster.de oder auch im iTunes.

  • c’t special 01/2010 Digitale Fotografie

    Der Heise Verlag hat mal wieder ein Sonderheft zur digitalen Fotografie zusammengestellt. Die letzten beiden Sonderausgaben über Fotografie haben mir sehr gut gefallen. Sie bestanden aus einer guten Mischung von Produkttests, Tips zur Bildbearbeitung und fotografischem Wissen zum zum Thema Gestaltung und Licht.
    In der neusten Ausgabe liegen die Schwerpunkte unter anderem darauf wie man Fotos online verkauft, Bilder in GIMP freistellt und  Digitalbildern einen analogen Style verpasst. Auf der beiliegenden DVD gibt es zudem Videos zu den Themen Portrait im Studio, Blitzen, Seitenlicht und  Heimstudio. Wer Interesse hat findet das komplette Inhaltsverzeichnis auf der Website vom Heise.  Das Heft gibt es ab dem 7. Dezember beim Zeitschriftenhändler.  Ich werde auf jeden Fall mal einen Blick hinein werfen, da die c’t Sonderhefte immer recht ausführliche  Artikel mit etwas mehr Tiefgang als die 0815-Fotoheftchen haben.

  • Nachtrag zu den Fernauslösern…

    Nachtrag: Die genaue Bezeichnung der Funkauslöser aus dem Artikel „Entfesselt blitzen auf chinesisch“ lautet PT-04 NE. Einfach bei Ebay nach PT-04 suchen und ihr findet die verschiedenen Ausführungen. Einen sehr langen Tread zu den PT-04 findet ihr auch im DSLR-Forum.

    Passend zum Thema bin ich heute auf einen Podcast zum Thema Funkauslöser gestoßen. Der Boris Nienke alias nSonic beschäftigt sich in seiner aktuellen Sendung mit verschiedenen Funklösungen zum entfesselten blitzen. Drei Lösungen hat er genauer unter die Lupe genommen, die Cactus V2, die Bowens Pulsar und die PocketWizard Plus II. In seinem Podcast geht er ausführlich auf Vor- und Nachteile der drei Systeme ein. Für alle die mehr über die verschiedenen Lösungen erfahren wollen lohnt es sich auf jeden Fall einmal hinein zu hören.

    Funkauslöser im Vergleich, von n Sonic