Kategorie: Fotografie

  • Hochzeit Britta und Alexander

    Letztes Wochenende haben Britta und Alexander in Bernburg den Bund fürs Leben geschlossen. Ich habe die beiden vom Standesamt am Vormittag, über die Vorbereitungen, bis hin zur kirchlichen Trauung in der Marienkirche begleitet.

    Hochzeit Britta und Alexander

    Bevor wir zu den Bildern kommen, wünsche ich den Beiden auch an dieser Stelle noch einmal alles Gute. Es hat wirklich viel Spaß gemacht und ich freue mich schon tierisch auf den After-Wedding-Shoot.

  • Hochzeit Vicky und Michi

    Am Freitag haben Vicky und Michi im Weißen Haus in Markkleeberg geheiratet. Ich war als Hochzeitsfotograf vor Ort und habe zusammen mit Sandra die Geschehnisse festgehalten. Hier einige der Fotos:

  • Eveline und Marcus eröffnen die Hochzeitssession

    Vergangenes Wochenende haben sich Eveline und Marcus in Freiberg am Neckar bei Ludwigsburg getraut. Die erste Hochzeit nach der Winterpause ist schon irgendwie etwas besonderes. Umso mehr freut es mich zur Sessioneröffnung einen langjährigen Freund auf seiner Hochzeit begleitet zu haben.

    Wenn man viele Leute auf der Hochzeit selbst kennt, fällt das sortieren der Bilder gleich doppelt so schwer. So sind es schnell mal 43 Bilder nur für den Blog geworden. Die Bilder vom Photo Booth habe ich sogar erst einmal ganz außen vor gelassen. Darüber gibt es dann einen extra Beitrag.

    Auf diesem Wege wünschen wir dem Brautpaar, was inzwischen schon in den Flitterwochen ist, noch einmal alles erdenklich Gute.

  • Tipps zur Hochzeitsfotografie #5 – Die Hochzeitsfeier

    Im fünften Teil möchte ich auf das fotografieren auf der Hochzeitsfeier eingehen. Da Abläufe und Traditionen sehr unterschiedlich sind, solltet ihr euch vorher informiert haben was auf dem Programmplan steht. Hierzu fragt ihr am besten zusätzlich noch Geschwister oder Trauzeugen. Diese wissen oft über Programmpunkte bescheid mit denen das Brautpaar überrascht werden soll.

    Hochzeitsfeier Ambiente

    Wenn man weiß wann einzelne Punkte beginnen, kann man sich schon vorher in eine gute Position bringen. Wichtig ist es auch – wie eigentlich immer beim fotografieren- öfter mal den Standpunkt zu wechseln, um nicht alle Bilder aus dem gleichen Winkel zu machen.

    Zwischen den Programmpunkten gibt auch immer wieder etwas Luft. Diese Zeit kann man prima nutzen um das Ambiente einzufangen oder Bilder von den Gästen zu machen. Meine Devise dabei ist, von möglichst jedem Gast einige schöne Fotos abzuliefern. Bevorzugt werden natürlich Aufnahmen, auf denen das Brautpaar mit im Bild ist aber auch Bilder der Eltern oder Geschwister zusammen mit einzelnen Gästen sind immer eine schöne Erinnerung. Für solche Bilder nutze ich am liebsten mein Teleobjektiv, so kann ich mich dezent im Hintergrund halten.

    Hochzeitsfeier

    Kommen wir nun zum wichtigsten Punkt auf Feiern: Wenn gerade gegessen wird, wird nicht fotografiert. Denn wer möchte sich später schon mit vollem Mund auf den Hochzeitsbildern sehen? Fotografiert währenddessen  lieber das Ambiente und die Tischdeko, macht Backups der Speicherkarten oder noch besser, esst selbst etwas. Denn mit leerem Magen fotografiert es sich doch nur halb so gut. 😉 Allerdings solltet ihr dabei die Kamera nie zu weit weg legen, denn vor, nach und auch während (z.B. zwischen zwei Gängen.) dem Essen gibt es oft Tischreden.

    Im sechsten Artikel wird es etwas technischer, da geht es dann um das Sichern, Sichten, und Bearbeiten der Fotos.

  • Paarshooting mit Anika und Tobias

    Am Freitag war ich mit Anika und Tobias im Wörlitzer Park, um ein Paarshooting abzuhalten. Trotz dem trüben und kalten Winterwetter, hat es echt viel Spaß gemacht. Darum möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal bei den Beiden bedanken, dass sie es so lange mit mir in der Kälte ausgehalten haben.

  • Schwarzes Leipzig Tanzt – Die Modenschau

    Am 11.02.2011 fand in der Moritzbastei in Leipzig die 5. Ausgabe von Schwarzes Leipzig Tanzt statt. Neben Musik auf mehreren Floors, gab es eine Modenschau auf der  hauptsächlich Mode für die Gothic-Szene präsentiert wurde. Ich war am Freitag für Cupid und Psyche (Link zur Website) vor Ort, um Fotos zu machen. Da der Blog ja „Bildbezogen“ heißt, geht es jetzt ohne viele Worte zu den vielen Fotos der Modenschau.

  • Tipps zur Hochzeitsfotografie #4 – Portraitshooting und Gruppenbilder

    Während ihr bis jetzt die Fliege an der Wand gespielt habt und euch eher dezent im Hintergrund halten musstet. Kommen wir nun zu dem Teil wo die Rampensau in euch gefragt ist, denn bei den Gruppenbildern und Hochzeitsportraits sagt ihr wo es lang geht.

    4.1 Die Gruppenbilder

    Bei den Gruppenbildern ist euer Können als Regisseur gefragt. Grundsätzlich sollte man mit den großen Gruppenbildern anfangen, wo alle Personen aufs Bild müssen und dann nach und nach kleiner werden.  So muss nicht die ganze Hochzeitsgesellschaft warten bis ihr alle Bilder mit Trauzeugen, Brauteltern, Geschwistern usw. im Kasten habt.

    Zum aufstellen der Gesellschaft eignen sich Treppenstufen natürlich besonders gut. Bei der Aufstellung sollte das Brautpaar in der Mitte stehen. Die nächsten Verwandten und Trauzeugen stehen dann direkt neben dem Brautpaar und alle anderen werden ringsherum verteilt.

    Damit auch alle wirklich richtig im Bilde sind, solltet ihr darauf achten dass sich niemand hinter dem Vordermann versteckt und alle ihre Sonnenbrillen abgenommen haben. Die besten Ergebnisse gibt es wenn man die Gruppe schon beim aufstellten etwas auflockert, da ist der Entertainer in euch gefragt. Falls euch da spontan gar nichts einfällt, könnt ihr auch einfach laut „CHEESE“ oder „HIER IST DAS VÖGELCHEN“schreien und abdrücken. 😉

    Hochzeitsfoto

    4.2 Das Portraitshooting

    Bei den Hochzeitsportraits dürft ihr zeigen was ihr könnt. Hier gilt es in einem engen Zeitrahmen viele schöne Bilder zu machen. Ich nehme zum Portraitshooting gern zwei Trauzeugen, Freunde oder Geschwister mit, das lockert die Stimmung wirklich sehr auf. Außerdem hat man so gleich eine helfende Hand dabei, die zwar eine gute Assistenz nicht ersetzt aber trotzdem hilfreich sein kann.

    Beim delegieren versuche ich mich auf das nötigste zu beschränken. Natürlich müssen Anweisungen gegeben werden, doch man sollte nie vergessen dass man keine bezahlten Modells vor sich hat. Zum warm werden fängt man am besten mit einfachen Motiven an. Oft reicht schon eine zärtliche Umarmung oder ein Kuss um wunderschöne Portraits zu bekommen. Diese ersten schönen Fotos sollte man dem Brautpaar auch gleich auf dem Kameradisplay zeigen, dass nimmt in der Regel schon mal etwas Druck und Anspannung von den Beiden.

    Da das Shooting mit den Brautleuten oft um die Mittagszeit ist, sollte der Fotograf wissen wie man die sehr hoch stehende Sonne in den Griff bekommt. Am besten ist es, sich nicht in die pralle Sonne zu stellen, sondern sich lieber ein schattiges Plätzchen zu suchen. Da man aber nicht überall Schatten findet wo man fotografieren möchte, muss man sich mit der Sonne etwas arrangieren. Hier kommen dann die Reflektoren und Blitze ins Spiel.

    Da zugekniffene Augen nicht erwünscht sind, solltet ihr das Brautpaar eher mit dem Rücken zur Sonne stellen und die zu euch gerichtete Schattenseite leicht aufhellen.  Dabei habt ihr die Sonne gleich als Haarlicht und somit eine schönere Abgrenzung vom Hintergrund, was dem Foto etwas mehr tiefe gibt.

    Sollten Braut und Bräutigam doch einmal in die Sonne schauen, gibt es einen einfachen Trick um zusammengekniffene Augen zu vermeiden. Lasst die Beiden die Augen schließen, zähle bis drei und bei drei sollen sie ihre Augen wieder öffnen. Wenn sie ihre Augen geöffnet haben, drückt ihr ab. Da dieser Trink für die Augen sehr anstrengend ist, solltet ihr ihn nicht über-strapazieren.

    Zum Schluss wieder der wichtigste Tipp: Habt Spaß beim Shooting. Das klingt jetzt recht banal aber eine verkrampfte Stimmung gibt nun mal verkrampfte Fotos. Also ist viel lachen angesagt!

    Im nächsten Teil erzähle ich dann, was auf der Hochzeitsfeier zu beachten ist.

  • Bildbezogen #11: Klassisches Hochzeitsfoto

    Da ich gerade dabei bin mein Hochzeitsportfolio (Link zum Portfolio) zu überarbeiten, zeige ich heute mal ein ganz klassischen Hochzeitsbild. Ich mag war am liebsten die etwas verrückteren Hochzeitsfotos, doch auf die klassischen Motive möchte trotzdem nicht ganz verzichten. Irgendwie gehört es doch dazu. 🙂

    Hochzeit Lutherstadt Wittenberg

    Technische Details:
    EOS 1000D /Sigma 10-20 / 1/400 sec / f /8 / ISO 400 / RAW -> LR3

  • Erfahrungsbericht: Sigma 70-200mm 2,8 EX HSM II

    Nachdem ich letztens etwas über mein Tokina 12-24 (Link zu Artikel) geschrieben habe, ist nun das Sigma 70-200mm 2,8 EX HSM II* an der Reihe. Mit seinem Brennweitenbereich von 70 bis 200 mm, ist es ein klassisches Telezoom, wie es gern für Portraits oder für Sport eingesetzt wird. Durch die Offenblende von f/2.8 kann man auch damit arbeiten wenn die Sonne mal nicht scheint.

    Von mir wird es oft bei Portraitshootings eingesetzt, da es ein sehr schönes Bokeh hat. Zusätzlich wirkt bei 200 mm der Hintergrund sehr komprimiert, was ich bei Portraits sehr mag.

    Kommen wir zu den Fakten: Eine Stativschelle, ein Objektivköcher und die Streulichtblende gehören zum Lieferumfang. Die Verarbeitung des Objektivs ist gut, wie man es von einem Objektiv in der Preisklasse ja auch erwarten kann. Es ist innenfokusierend aber abgedichtet gegen Staub oder Spritzwasser ist es allerdings nicht.

    Der Autofokus ist dank dem HSM sehr schnell und an beiden Kamerabodys (EOS 50d und EOS 1000d) treffsicher. Lediglich bei schlechtem Licht kommt es gelegentlich mal vor, dass der Autofokus den gesamten Bereich abfährt, eh er den Schärfepunkt findet. Was dann etwa eine Sekunde dauert. Insgesamt macht der Autofokus einen guten Eindruck, selbst für Sport finde ich das Objektiv gut geeignet. Auch positiv ist die geringe Naheinstellgrenze, sie ersetzt zwar kein Makroobjektiv aber für Detailaufnahmen eignet sich die Linse trotzdem sehr gut.

    Optisch spielt das Sigma nicht ganz in der Königsklasse der lichtstarken Telezooms von Canon* oder Nikon* mit. Bei Offenblende (2.8) und im Bereich um die 200 mm ist es etwas weich. Abhilfe schafft da nur abblenden, denn ab Blende 4 liefert es sehr scharfe Fotos. Ein weiterer Punkt, ist die erhöhte Streulichtempfindlichkeit ab einer Brennweite von circa 150mm, bei Gegenlicht bekommt man da schnell flaue Bilder. Die Farbwiedergabe ist insgesamt sehr natürlich und gefällt mir gut.

    Noch eine Anmerkung: Das gleiche Objektiv bietet Sigma neuerdings auch mit Bildstabilisator an (Sigma 2.8/70-200mm EX DG OS HSM*), es kostet im Moment allerdings gleich mehr als das Doppelte. Wenn man einen Stabi braucht, lohnt es sich in meinen Augen kaum, das optisch etwas schlechtere Sigma dem Canon vorzuziehen da das Canon nicht so viel mehr kostet.

    Pluspunkte:
    + Lieferumfang
    + Gute Verarbeitung
    + Schneller Autofokus
    + Natürliche Farbwiedergabe
    + Geringe Naheinstellgrenze
    + Schönes Bokeh

    Minuspunkte:
    – Bei Offenblende etwas weich
    – Streulichtempfindlich im Telebereich

    Insgesamt ist das Sigma 70-200mm 2.8 ein prima Objektiv. Obwohl es bei Blende 2.8 etwas weich ist, liefert es ausreichend scharfe Fotos für die meisten Anwendungszwecke. Wem die Leistung bei Offenblende sehr wichtig ist, sollte sich mal bei Tamron umschauen. Das Tamron AF 70-200mm 2,8 Di SP* soll auch schon bei Blende f/2.8 sehr scharf sein, allerdings ist der Autofokus vergleichsweise langsam. Wem Offenblende und ein schneller Autofokus wichtig ist, der muss dann wohl oder übel zum fast drei mal teureren Objektiv vom Kamerahersteller greifen.

    Im Anschluss gibt es wieder ein paar Fotos, die mit der Linse geschossen wurden. Wenn ihr Fragen ober Meinungen zur Linse habt, ab damit in die Kommentare.

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  • Tipps zur Hochzeitsfotografie #3 – Die Trauung

    In diesem Teil geht es um die Trauung . Falls ihr die ersten Teile noch nicht gelesen habt, könnt ihr dies hier (Link zum ersten Teil) nachholen.

    3. Die Trauung

    Die Trauung ist der Höhepunkt einer jeden Hochzeit.  Hier muss man einen Kompromiss finden, die Zeremonie nicht zu stören und trotzdem seine Bilder zu bekommen. Von Standesamt zu Standesamt und von Kirche zu Kirche gibt es hier Unterschiede im Ablauf. Ihr solltet also vorher wissen wie die Trauung etwa abläuft und wo ihr stehen dürft.

    Am besten ihr redet vor der Trauung mit dem Standesbeamten bzw. dem Pfarrer (ggf. auch dem Küster) was ihr dürft und was nicht. Klärt dabei auch unbedingt die Frage ob ihr einen Blitz nutzen dürft oder nicht. Oft hilft es auch freundlich zu fragen wo andere Fotografen zu welchem Zeitpunkt „immer“ stehen. Gerade in großen Kirchen kann so etwas sehr nützlich sein.

    Trauung

    Im Standesamt darf man sich als Fotograf meist recht frei bewegen und auch direkt hinter dem Standesbeamten stehen. In Kirchen hingegen wird es nicht gern gesehen, wenn man direkt hinter dem Pfarrer steht. Wichtig ist also auch unbedingt zu erfragen wo man nicht stehen darf.

    Worauf man während der Trauung auch achten sollte, ist es wie man sich bewegt. Es macht einen großen Unterschied ob man wild umher rennt oder sich ruhig von A nach B bewegt. Oft wird auch die Kamera selbst als störend wahrgenommen. Man sollte alle Pieptöne der Kamera vorher ausschalten und langes Dauerfeuer mit der Serienbildfunktion und ‚unnötiges‘ blitzen möglichst vermeiden.

    Vor, während und nach der Trauung gibt es einige Schüsse die man auf keinen Fall verpassen darf:

    • Brautvater bringt Braut zum Altar
    • Unterschrift/ Hochzeitskerze
    • Ringe anstecken
    • Kuss
    • Gratulation der Gäste
    • Brautpaar kommt aus Kirche/Standesamt (Reis oder Blumen werden geworfen)

    Ihr solltet euch auch nicht nur auf das Brautpaar versteifen. Neben ihnen gibt es noch andere wichtige Leute, wie Trauzeugen, Geschwister, Großeltern oder Brauteltern. Diese solltet ihr auch ab und an aufs Korn nehmen.

    Wenn gerade etwas Zeit ist (z.B. wenn Musik gespielt wird) mache ich gern einige Fotos vom Ambiente oder nutze mein Ultraweitwinkel um so viel wie möglich vom Raum auf ein Bild zu bekommen. Gerade die Detailaufnahmen machen einen großen Unterschied. Sie sind schöne Erinnerungen für das Brautpaar und lassen sich auch prima im Hochzeitsalbum verwenden.

    Jetzt zum wichtigsten Tipp! Es ist in meinen Augen bei der Trauung wichtig, sehr genau auf die Emotionen der Menschen zu achten. Nur so kann man auch im richtigen Moment den Auslöser drücken.

    Im vierten Teil erwarten euch dann Tipps zu den Gruppenbildern und zum Portraitshooting. Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, ab damit in die Kommentare.